11 Gedanken zu „Arbeitswelt 4.0?

  1. Gotthard Bauer

    Wenn ich mir das so anschaue, bin ich wirklich dankbar für meinen Lehrerjob. So leicht wird man unseren Beruf nicht durch Maschinen ersetzen können.

    Aber wie schaut die Zukunft meiner Schülerinnen und Schüler aus? Ständig umlernen, unglaublich flexibel sein, ständig den Wohnort wechseln, mit Maschinen und der ganzen Welt konkurrieren? Wer kann das leisten?

    Oder gibt es auch Chancen?

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  2. suraya blakkaf

    würde mir wünschen workshops für andere Arbeitsbereiche zu haben, wie zum beispiel für soziale Arbeit, da mich Technik nicht so sehr interessiert

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    1. P. Szilassy

      Dann geh am besten in den Workshop "Arbeitswelt am Beispiel des öffentlichen Dienstes aus Gewerkschaftssicht".

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    1. 10c

      Hallo Ben!
      Auf diese Frage haben wir eine schöne Antwort im Unterricht gefunden.
      Als Hilfe haben wir dieses Video verwendet: https://www.youtube.com/watch?v=7Pq-S557XQU

      Negativszenario: Die Automatisierung ist unausweichlich
      Der Mensch erfindet schon seit Ewigkeiten Werkzeuge und Maschinen um seine Arbeit zu erleichtern. So hat die industrielle Revolution dazu geführt, dass man mit weniger Menschen mehr produzieren konnte. Jetzt beginnt eine neue Revolution, eine die nicht vergleichbar ist mit anderen. So werden Roboter entwickelt, die ohne Menschen arbeiten können und dazu dessen Arbeit auch noch schneller, effizienter und günstiger machen. Es besteht kein Zweifel mehr, dass Roboter den Menschen ersetzten werden und einige dieser Roboterarten haben dies auch schon getan. Ein paar Beispiele sind:
      Physical Bots: Low-Skill Jobs wie Kassierer, Lkw-Fahrer, Lagerist, etc. werden durch Robotern ausgewechselt, die zwar langsamer sind, aber dennoch preis-/leistungsmäßig viel günstiger als Menschen.
      Creative Bots: Jobs wie Komponist oder Künstler können von Bots ersetzt werden, die schnell Kompositionen schreiben bzw. Bilder malen können. Beispielsweise der Bot Emily Howell, der es schafft es ein Musikstück viel schneller und öfter zu komponieren als ein Mensch jemals könnte. Diese Kompositionen sind so überzeugend, dass Personen, die die Musik von Emily Howell gehört haben, nicht unterscheiden konnten, ob es sich um einen Bot handelt oder nicht.
      Professional Bot: High-Skill Jobs wie Anwälte, Ärzte oder Wissenschaftler werden durch intelligente Bots ersetzt, die sich selbst weiterentwickeln können. So beispielsweise der Bot genannt Watson. Ein Ärzte-Bot, welcher schneller und akkurater Diagnosen für Patienten aufstellen kann als ein menschlicher Arzt jemals könnte.
      Diese Ersetzung des Menschen hat bereits angefangen und diese Entwicklung wird drastische Konsequenzen für die gesamte Menschheit haben, solange wir nicht darauf vorbereitet sind. Und das sind wir nicht.

      Wir hoffen, dir hat das geholfen 😉

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  3. Julian

    Hallo Felix,

    ich glaube auch, dass man Jobs nicht ersetzen kann, bei denen es auf zwischenmenschliche Beziehungen oder Interaktion ankommt.

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    1. 10C

      Hallo Julian,
      hier haben wir einige Beispiele, dass die Interaktion auch ersetzt werden kann:

      Digitalisierung: Gefahren

      Hacker können Firmen (zukünftig) viel einfacher Schäden zufügen; sie verschicken Emails an Arbeiter der Firmen unter dem Vorwand, sie sollen ein anderes Unternehmen aufkaufen. So verlieren sowohl große Firmen als auch Firmen des Mittelstands Summen in Millionenhöhe. Außerdem werden viele Maschinen mit der Digitalisierung zugänglicher (für Hacker, die sie dann zerstören können).
       Maschinen sind teuer und schwer zu ersetzen

      Manche Leute äußern ihre Angst, in Zukunft ständig überwacht zu werden. Ob dies so wird, bleibt frei, doch mit dem Fortschreiten der Technik (jetzt und in naher Zukunft) wird Überwachung (& Bewachung) der Menschen in Metropolen rentabler.

      Umschulungen und fehlende Qualifikationen werden zukünftig ein großes Problem werden, besonders für Menschen ohne Abschluss oder mit Bildungslücken. Langfristig kann sogar die Interaktion zwischen Menschen ersetzt werden – und damit auch fast alle Jobs. Immerhin gibt es jetzt schon automatisierte Stimmen (Siri und Alexa). So können nicht nur Jobs ersetzt werden, sondern auch Freunde und andere soziale Kontakte.

      Wenn dir die Begabung für den Umgang oder die Verwaltung von Maschinen fehlt und dein Talent stattdessen in anderen Bereichen liegt (z.B. Kunst, Literatur, Sprache), dann wird es dir 2030 schwer fallen, einen guten Job zu finden, falls du überhaupt einen findest, der dir gefällt.

      Dazu kommt natürlich die Angst vieler, aufgrund von fortschreitender Technik, entlassen zu werden, da Roboter/Maschinen schneller, länger und effektiver arbeiten. Es kostet zwar Geld, sie anzuschaffen, zu reparieren oder zu bauen, doch langfristig sind sie billiger, da man ihnen keinen Lohn zahlen muss. Diese Angst ist also vor allem bei Arbeitnehmern ohne Festanstellung oder Hochschulabschluss in Konzernen begründet.

      Es könnte sogar passieren, dass wir so beschäftigt sind mit Digitalisierung, Internet, etc., dass viele andere Beschäftigungen vernachlässigt werden – wie etwa Sport, Lesen, kreative Beschäftigungen.

      Wir hoffen, dass wir dieses Thema etwas klarer machen konnten.

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  4. Wirtschaft und Recht Kurs Klessinger

    Hallo Leute,

    wir, der Wirtschaftskurs Klessinger macht nächste Woche eine Exkursion mitten in die Arbeitswelt 4.0, nämlich ins Impact HUB, eine Start Up Community mit gemeinwohlökonomischer Ausrichtung. Wir nehmen folgende Fragen mit:
    Ben: Was ist eure Motivation, euch selbständig zu machen?
    David: Lebt ihr ausschließlich von Spenden? Wie finanziert ihr euch?
    Daniel: Wie sticht ein Start Up Unternehmen aus der Menge heraus?
    Vedran: Ihr arbeitet ja gemeinsam in einem Netzwerk zusammen. Gibt es da keine Konkurrenzgedanken? Wie schafft ihr es, gemeinschaftlich zu denken?
    Anne: Woher wisst ihr, dass euer Unternehmen eine Chance in der Zukunft hat?
    Sandro: Gibt es Start Ups, die nicht in die Community aufgenommen werden?
    Klessinger: Weshalb könnte man euch als typische Vertreter einer Arbeitswelt 4.0 verstehen?
    Mehmet: Aus welchen Branchen sind eure Unternehmen?

    Falls ihr noch Fragen habt, schreibt uns bitte!

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